Was macht avatera besonders?

Kompakt

Das avatera-System ist besonders platzsparend, weil es aus nur zwei Hauptkomponenten besteht:

OP-Roboter mit vier Roboterarmen, zur Steuerung von avatera-Instrumenten und des Endoskops.

Steuereinheit mit schmalem Einblick, integriertem, flexiblen Sitz und einfacher Handhabung über haptische, manuelle Eingabegeräte und Fußschalter.

Problemlose Kommunikation

Sprechen und Verstandenwerden ist im OP essentiell für die Zusammenarbeit zwischen Operateur und Team. Der mikroskopartige Einblick des avatera-Systems ist besonders schmal und verdeckt dem Operateur weder Mund noch Ohren. Zur guten Kommunikation trägt auch der ultraniedrige Geräuschpegel bei, der durch den gänzlichen Verzicht auf außenliegende Lüfter ermöglicht wird.

Brillanter Bildeindruck

Die QXGA-Auflösung des Displays mit hoher Farbtreue und mehr als Full-HD-Auflösung liefert dem Operateur ein klares, naturgetreues Bild zur Unterscheidung selbst kleinster Details. Darüber hinaus wird beim avatera das  Bild genau in dem Format dargestellt, welches dem natürlichen Sichtfeld des menschlichen Auges entspricht.

Minimal-invasiv

Schmale Instrumente – kleine Narben: mit ihren nur 5mm Durchmesser unterstreichen die avatera-Instrumente ganz besonders die Bedeutung von „minimal-invasiv“. Trotz des geringen Durchmessers haben die Instrumente mit sieben Freiheitsgraden die volle Beweglichkeit.

Von Beginn an bietet avatera bereits die vier wichtigsten Instrumente für urologische und gynäkologische Anwendungen an:

  • Metzenbaum Schere (bipolar) zum Schneiden und Koagulieren
  • Atraumatische Greifzange zum Fassen und Greifen von Gewebe
  • Nadelhalter zum Führen von chirurgischen Nadeln beim Nähen von Gewebe
  • Maryland-Dissektor (bipolar) zum Dissezieren von Gewebe sowie zur Koagulation

Immer neu – immer steril

Das stringente Einwegkonzept, das bei avatera für Instrumente und alles sterile Zubehör angewendet wird, hat drei unschätzbare Vorteile:

  • Operateure arbeiten immer mit neuen, zuverlässigen Instrumenten.
  • Das Risiko von Kreuzkontaminationen ist ausgeschlossen.
  • Ein komplexer und teurer Reinigungs- und Sterilisierungsprozess braucht weder aufgebaut noch angewendet zu werden. Das spart Kosten.

Warum Single Use?

Zuverlässigkeit und gleichbleibend hohe Qualität

Dem Operateur stehen bei jedem chirurgischen Eingriff fabrikneue, verlässlich sterile Instrumente zur Verfügung. Behinderungen im OP-Ablauf durch Abnutzung, Beschädigungen oder Defekte der Instrumente oder des Endoskops werden minimiert.

Hygienische Sicherheit

Das Restrisiko von Kreuzkontaminationen, im Rahmen eines Reinigungs- und Sterilisierungsprozesses für Instrumente und Endoskope, wird ausgeschlossen. Insbesondere bei hochkomplexen, miniaturisierten chirurgischen Geräten, wie artikulierten Instrumenten, wäre deren Wiederaufbereitung ein äußerst komplexer und schwieriger Prozess.

Kostenersparnis

Die Verwendung von Einweginstrumenten spart Zeit und Geld. Auf die Etablierung eines Sterilisierungsprozesses und die Anschaffung von Spezialwaschmaschinen kann komplett verzichtet werden. Sterilgutversorgungsabteilungen werden stark entlastet, zeit- und arbeitsintensive Prozesse, wie Reinigen, Waschen, Transportieren, Befüllen, Trocknen, Warten, Sterilisieren, Verpacken und Dokumentieren entfallen.

Klar kalkulierbare Aufwände

Kostenaufwände sind bei Einwegartikeln kinderleicht zu kalkulieren. Sämtliche Kosten, die eine Wiederaufbereitung mit sich bringt, sind für Kliniken dagegen äußerst schwer umfassend einschätzbar. Zu vielen versteckten Kosten für Personal, Material, Energie, Wasser etc. kommen möglicherweise weitere unkalkulierbare Kosten und Risiken durch Beschädigungen oder Verlust und durch die niemals 100prozentig ausschließbare Gefahr von Restverschmutzungen.

Sicher an den Start

Das avatera-Trainingsteam bietet Ihnen ein umfassendes und intensives Training, was ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist, wenn Sie robotisch-assistierte Chirurgie in Ihrer Einrichtung etablieren möchten. Für einen sicheren und kompetenten Wissenstransfer folgen wir einem bewährten, standardisierten Trainingsprogramm, welches die Inhalte der Programme der Fachorganisationen für robotisch-assistiert tätige Chirurgen einschließt.

Im avatera Schulungszentrum werden wir das gesamte OP-Team intensiv und praxisnah auf das Arbeiten mit unserem System vorbereiten.

Dr. Karen Felsmann | Clinical Application

Die avatera-Schulungsmodule im Überblick

1. Technologie-Training

Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Einführung des OP-Teams in das avatera-System und dessen Zubehör, in die Rollen im Team, in die peri- und intraoperativen Herausforderungen, einschließlich der Kommunikation und Entscheidungsfindung während eines robotisch-assistierten Eingriffs.

2. Hands-on Sessions mit Leistungsbeurteilung

Die künftigen Roboter-Chirurgen trainieren zunächst am avatera-VR-Simulator grundlegende und fortgeschrittene Aufgaben zum sicheren Umgang mit der avatera-Steuereinheit und zur Entwicklung ihrer chirurgischen Fähigkeiten beim Arbeiten mit einem OP-Roboter. Dies setzt sich im Dry lab fort. Mit Hilfe unterschiedlicher Materialien wird die Geschicklichkeit im Umgang mit dem avatera-System ausgiebig trainiert.

3. Wet-lab Training

Im avatera-Schulungszentrum werden robotische Operationstechniken gefestigt. Dazu trainieren die Teilnehmer am avatera-System mit Hilfe tierischen Gewebes und analysieren, unter Anleitung klinischer Experten, Videos chirurgischer Prozeduren.

4. Hospitation in avatera Referenzzentren

Unsere Teilnehmer hospitieren bei erfahrenen robotisch tätigen OP-Teams und erlernen letzte praktische Tipps und Tricks im Umgang mit dem avatera-System.

5. Schulung vor Ort

In den Kliniken der Teilnehmer werden die Teamschulungen individuell fortgesetzt. Das avatera-Team und erfahrene Proctors unterstützen umfassend bei den ersten robotischen Eingriffen.

Auch nach der erfolgreichen Implementierung des avatera-Systems in den Klinikalltag steht das avatera-Team den Anwendern jederzeit zur Seite. Unsere Service- und Applikationsmitarbeiter unterstützen bei allen auftretenden Fragen, führen Nachschulungen durch, informieren über die Entwicklungen der robotisch-assistierten Chirurgie und unterstützen den Aufbau einer Community für robotisch-assistierte OP-Teams.

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